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Das Corona-Infektionsgeschehen in Ostprignitz-Ruppin nimmt so wie überall im Land Brandenburg weiter stark zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat im Landkreis inzwischen die 300er-Marke (313,7) überschritten. Auch die Zahl der stationär zu behandelnden COVID-19-Patienten in den Kliniken im Landkreis steigt entsprechend. Landrat Ralf Reinhardt: „Die Zeit, die jetzt kommt, wird sehr hart. Ich möchte an alle appellieren, die sich noch immer nicht haben impfen lassen, das jetzt endlich nachzuholen. Für sich selbst, aber vor allem zum Schutz jener, die sich nicht impfen lassen können. Dazu zählen besonders auch die vielen Kinder unter 12 Jahre, die eh schon unter den Folgen der Pandemie zu leiden und selbst keine Wahl haben.“

Angesichts der weiterhin hohen Zahl an Ungeimpften und der starken Nachfrage nach Auffrischungsimpfungen hat der Landkreis die bereits bestehenden, dezentralen Impfangebote noch einmal ausgeweitet. Allein in Neuruppin wird beim DRK ab der kommenden Woche nun an vier verschiedenen Tagen geimpft, in Kyritz an drei Tagen der Woche. Auch in Wittstock/Dosse ist das Impfangebot deutlich aufgestockt worden: Jeden Dienstag gibt es nun von 16 bis 21 Uhr den schützenden Piks, darüber hinaus nun auch samstags von 10 bis 13 Uhr beim DRK in der Ackerstraße 14. Alle Impfangebote des Landkreises können – wie bisher – ohne Voranmeldung und Terminabsprache wahrgenommen werden. „Wir wollen mit diesen dezentralen Angeboten vor allem auch die Hausärztinnen und Hausärzte bei den dringend notwendigen Booster-Impfungen entlasten und diese unterstützen. Mein großer Dank gilt an dieser Stelle auch den Ärztinnen und Ärzten sowie Studenten der Medizinischen Hochschule Brandenburg, die sich teils sehr kurzfristig bereiterklärt haben, unsere Impfungen in Neuruppin, Kyritz und Wittstock mit ihrem Know-How zu begleiten. Nur gemeinsam können wir diese schweren Pandemiekrise meistern“, betont Ralf Reinhardt.

Der Landrat begrüßt zudem die Verabredung der Städte, Ämter und Gemeinden im Landkreis, dass öffentliche Weihnachtsmärkte und vergleichbare Veranstaltungen möglichst abgesagt werden sollen. „Ich unterstütze dieses Vorgehen, ebenso die Ankündigung, Hygienekonzepte und deren Umsetzung bei Veranstaltungen streng zu kontrollieren. Die Pandemielage ist leider hochdynamisch, weitere Maßnahmen können folgen.“ Die Polizei hat ebenfalls zugesagt, im Rahmen der Amtshilfe die Einhaltung der Corona-Regeln in Absprache mit den Städten, Ämtern und Gemeinden im Streifendienst zu kontrollieren, insbesondere im Gastronomiebereich. Darüber hinaus wird es seitens der Kreisverwaltung eine verstärkte Überprüfung der Test- und Hygienekonzepte in Pflegeeinrichtungen mit vulnerablen Personen geben. Ralf Reinhardt: „Die vierte Welle rollt. Und wir müssen jetzt die Notbremse ziehen, um Schlimmeres zu verhindern. Deshalb nochmals meine dringende Bitte: Lassen Sie sich so rasch wie möglich impfen und beachten Sie weiter die Hygieneregeln, wie beispielsweise das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und das Einhalten der Mindestabstände. Jede Maßnahme im Kleinen, und sei es nur der kleine Piks in den Oberarm, kann am Ende Großes bewirken.“

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