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Bereits seit 1991 präsentieren die Kreismuseen Alte Bischofsburg in Wittstock/Dosse die Triennale der Kleingrafik. Dieses Projekt wird im Süden Frankreichs von der AMAC (Association Mouvement d´Art Contemporain) in Chamalières konzipiert.

Als die Triennale 1988 (damals noch ohne Wittstock) startete, nahmen 228 Künstlerinnen und Künstler aus 40 Ländern teil. Im Jahr 1992 konnten die Museen das erste Mal die Triennale übernehmen. Mit den jetzt angekündigten Ausstellungen sind es nunmehr zehn Triennalen, die in Wittstock gezeigt werden konnten. Diesmal handelt es sich um zwei Triennalen, die sich der Öffentlichkeit präsentieren, nämlich um die zehnte und elfte Ausgabe. Letztere ging erst vor knapp vier Wochen in Chamalières zu Ende. Wegen der Themenjahre zur Erinnerung an den Beginn des Dreißigjährigen Krieges vor 400 Jahren (2018) sowie die Landesgartenschau (2019) war die Schau zur zehnten Triennale eigentlich für das Jahr 2020 in Wittstock vorgesehen, aber die Pandemie durchkreuzte diese Pläne.

Aber auch für die französischen Organisatoren gestalteten sich die Bedingungen in den letzten Jahren ungünstiger. Ein wenig ist die Triennale denn auch ein Spiegelbild der politischen Ereignisse in den Heimatländern der Künstler. Vor allem zeigt sich das an der Anzahl der beteiligten Länder. Aus einer ganzen Reihe von Staaten mit derzeit gewalttätigen Auseinandersetzungen konnten keine Beiträge zur Triennale delegiert werden. Außerdem ist Voraussetzung, dass ein Beauftragter der AMAC Künstlerinnen und Künstler mit Potenzial einlädt. Dafür müssen im Vorfeld aber Kontakte hergestellt werden und zum Teil auch Reisen möglich sein, da nicht alles am Bildschirm funktioniert. Auch dies ist in diesen

Eine Besonderheit der Triennale der Kleingrafik: Die beteiligten Arbeiten dürfen das A4-Format nicht überschreiten. Alle grafischen Techniken sind erlaubt, wie etwa Zeichnungen, Radierungen oder Lithographien. Das macht auch diese Triennale wieder farbig. Und überhaupt ist dieses Ausstellungsformat besonders, etwa durch die Vielfalt, die die beteiligten Künstler aus ganz vielen Teilen der Welt mitbringen. Auch diesmal wurden wieder hervorragende Werke zusammengetragen. Beide Triennalen zeigen überraschende, ästhetische, manchmal auch hintersinnige Werke von 364 Künstlern aus 58 Ländern der Erde, darunter Neuseeland, Australien, Simbabwe oder Kolumbien. Bei Interesse vermittelt das Team der Museen Alte Bischofsburg den Kontakt zum jeweiligen Künstler.

Die Ausstellung wird bis zum 27. März 2022 zu sehen sein und ist ab sofort in den Kreismuseen Alte Bischofsburg unter den derzeitig gültigen Bedingungen zugänglich (2G-Regelung). Da eine Vernissage nicht stattfinden kann, ist mit allen Interessierten eine Finissage für den 27. März 2022 geplant.

Die Museen sind zwischen den Feiertagen vom 28. bis 30. Dezember 2021 sowie ab dem 4. Januar 2022 wieder zu den bekannten Öffnungszeiten erreichbar.

Triennale der Kleingrafik in den Kreismuseen Alte Bischofsburg © Kreismuseen
Triennale der Kleingrafik in den Kreismuseen Alte Bischofsburg © Kreismuseen
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