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Die im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingesetzten Bundeswehrsoldaten erhielten am Donnerstag im wahrsten Sinne des Wortes ranghohen Besuch: Der Kommandeur des Landeskommandos Brandenburg, Oberst Olaf Detlefsen, machte sich in Neuruppin ein persönliches Bild von der Arbeit seiner Kameradinnen und Kameraden. Begleitet wurde er bei dem so genannten "Dienstaufsichtsbesuch" von Landrat Ralf Reinhardt, der Dezernentin für Gesundheit und Soziales, Waltraud Kuhne, sowie dem stellvertretenden Leiter des Kreisverbindungskommandos Ostprignitz-Ruppin, Oberstleutnant Jörg Briedigkeit.

Die erste Station des Kurzbesuchs führte Oberst Detlefsen zum Gesundheitsamt des Landkreises. Dort unterstützen insgesamt zehn Soldaten der Heimatschutzkompanie Brandenburg sowie des Logistikbataillons 171 seit Mitte Dezember 2021 die Arbeit der Kreisverwaltung bei der Kontaktnachverfolgung von infizierten Personen. Trotz der hohen Zahl an Neuinfektionen und der damit immer schwieriger werdenden Ermittlung von Kontakten, betonte Landrat Reinhardt den wichtigen Stellenwert, den diese Aufgabe hat: "Omikron macht die Situation nicht einfacher, ganz im Gegenteil. Aber wir wollen gemeinsam mit der Bundeswehr unseren Beitrag dazu leisten, dass die Pandemiewelle zumindest etwas an Fahrt verliert. Und für die Menschen ist das zudem ein Zeichen, dass wir gerade jetzt für sie da sind." Was im besonderen Maße auch für die Impfkampagne des Landkreises gilt, die ebenfalls von der Bundeswehr tatkräftig begleitet wird. Bis zu 16 Soldaten des Feldjägerregiments 1 und des Logistikbataillons 171 sind derzeit im Haus B der Ruppiner Kliniken im neuen Ostprignitz-Ruppiner Impfzentrum zusammen mit dem Roten Kreuz im Auftrag des Landkreises im Einsatz, wo Corona-Impfungen mit oder ohne Termin möglich sind. Oberst Detlefsen tauschte sich auch hier mit den beteiligten zivilen Führungskräften sowie den Kameradinnen und Kameraden aus. Die Bilanz seiner Visite in Ostprignitz-Ruppin: "Die ohnehin gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und der Bundeswehr bewährt sich auch in der krisenhaften Lage der Pandemie. Dadurch gelingt es, gemeinsam einen substanziellen Beitrag zu ihrer Eindämmung zu leisten. Die Soldatinnen und Soldaten wussten nur Gutes über ihre zivilen Ansprechpartner zu berichten."

Das Treffen von Landrat Ralf Reinhardt (Zweiter von links) mit Oberst Olaf Detlefsen (rechts) und Vertretern des DRK-Kreisverbandes OPR fand vor dem Ostprignitz-Ruppiner Impfzentrum auf dem Gelände der Ruppiner Kliniken (Haus B)  in Neuruppin statt. © Landkreis OPR
Das Treffen von Landrat Ralf Reinhardt (Zweiter von links) mit Oberst Olaf Detlefsen (rechts) und Vertretern des DRK-Kreisverbandes OPR fand vor dem Ostprignitz-Ruppiner Impfzentrum auf dem Gelände der Ruppiner Kliniken (Haus B) in Neuruppin statt. © Landkreis OPR

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