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Zum mittlerweile sechsten Mal macht das Projekt „komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“ zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jugendliche aus den siebten Schulklassen Station im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Rund 800 Schülerinnen und Schüler – so viele wie noch nie - werden insgesamt am 14. März 2022 und den vier darauffolgenden Tagen in der Neuruppiner Kulturkirche erwartet, wenn es darum geht, die eigenen und vielleicht noch unentdeckten Stärken kennen zu lernen. Darin liegt nämlich die Besonderheit von „komm auf Tour“: Schwächen werden bewusst ausgeblendet, vielmehr steht die Stärkung des Selbstwertgefühls der Jugendlichen im Vordergrund. In einem Parcours mit mehreren Stationen, bei dem spielerisch Aufgaben zu lösen sind, sollen Hinweise auf zukünftige Berufsmöglichkeiten gegeben werden. Wohin könnte mein Leben beruflich wie privat hingehen? Passt der Lebenstraum zu meinen Stärken? Begleitend wirken dabei Berufsberater:innen mit Empfehlungen und Tipps im Parcours auf die Jugendlichen ein.

Beate Kostka, Leiterin der hiesigen Agentur für Arbeit, ist besonders froh, dass „komm auf Tour“ nach einer Corona-Pause in den Jahren 2020 und 2021 endlich wieder den Wiedereinstieg in Ostprignitz-Ruppin gefunden hat: „Dieses Projekt ist ganz wichtig beim Start in die Berufsorientierung und wir freuen uns unglaublich, dass es wieder losgehen kann und viele Schulen sowie Kooperationspartner wieder mit dabei sind.“ Finanziert wird das Projekt zu 49 Prozent von der Arbeitsagentur, die restlichen 51 Prozent werden durch Eigenmittel des Landkreises bereitgestellt. Außerdem gab es für das Projekt dankenswerterweise eine Zuwendung von der Stiftung für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Federführend wird das Projekt durch Marie-Therese Stark vom Amt für Bildung und Liegenschaftsverwaltung organisiert und betreut. Als Kooperationspartner beteiligen sich außerdem die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, die IHK Potsdam – Regionalcenter OPR, das Oberstufenzentrum Ostprignitz-Ruppin, das Mobile Integrationsteam – Jugendhilfe Nordwestbrandenburg e. V. sowie das Amt für Familien und Soziales an der Neuauflage von „komm auf Tour“.

Glücklich ist auch Anja Friedemann vom Projektträger Sinus - Büro für Kommunikation, dass es nun wieder losgehen kann: „Die große Zahl an teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, zu wissen, in welche Richtung es gerade beruflich gehen wird. Uns ist es wichtig, den Jugendlichen gerade mit Blick auf die Pandemie und ihre Auswirkungen Perspektiven aufzuzeigen, dass es weitergeht. Die Orientierung ist durch die Pandemie schwieriger geworden.“ Anja Friedemann verweist dabei auch auf die Netzwerke, die bei „komm auf Tour“ entstehen oder weitergepflegt werden. Kooperationspartner, Lehrkräfte, Jugendliche und Eltern - sie alle profitieren vom gegenseitigen Austausch und neuen Erkenntnissen. Bei einem digitalen Elternabend besteht eine weitere Möglichkeit für Eltern, mit dem großen Kooperationskreis in Kontakt zu treten. Darin sieht auch Anke Somschor, als Amtsleiterin im Landkreis für den Bereich Bildung und Liegenschaftsverwaltung zuständig, die große Stärke des Projekts: „Das ist für alle Beteiligten ein wertvoller Erkenntnisgewinn, da passiert was in den Köpfen. Nicht nur bei den Jugendlichen, auch bei den Eltern und Lehrkräften, was von großem Wert für die Zukunft ist.“

Die Veranstaltung beginnt am 14. März 2022 um 8.30 Uhr in der Kulturkirche in Neuruppin. Im Laufe des Tages wird auch die Kreistagsvorsitzende Sigrid Nau „komm auf Tour“ besuchen und die Teilnehmenden begrüßen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.komm-auf-tour.de.

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