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Bis in die Abendstunden hinein legten gestern noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung in Rheinsberg letzte Hand an, um die von der Wohnungsgesellschaft für geflüchtete Menschen zur Verfügung gestellten und vom Landkreis angemieteten Wohnungen bezugsfertig zu machen. Unter anderem wurden gespendete und neue Möbel in die Wohnungen gebracht, Lampen aufgehängt und Elektrogeräte angeschlossen. Im Laufe des heutigen Tages sind nun die ersten sechs Familien in in Rheinsberg eingezogen, betreut und begleitetet von Mitarbeitenden des Amtes für Familien und Soziales. Weitere sechs Wohnungen sollen demnächst bezogen werden.

Auch in Wittstock sind die ersten Geflüchteten in die neu errichtete Gemeinschaftsunterkunft eingezogen. Die rund 330 Quadratmeter große Unterkunft in Modulbauweise bietet Platz für insgesamt etwa 80 Menschen, rund 40 sind bereits dort angekommen. Andreas Liedtke, Leiter des Amtes für Familien und Soziales: „Wir sind sehr froh, dass in relativ kurzer Zeit gelungen ist, Wohnraum für Geflüchtete in Wittstock zur Verfügung zu stellen, gerade mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine. Die Lage auf dem Wohnungsmarkt bei uns ist äußerst angespannt, von daher sind wir auf schnelle Lösungen wie in Wittstock angewiesen. Ziel des Landkreises bleibt es weiter, so weit wie möglich Geflüchtete in Wohnungen unterzubringen.“

Gute Nachrichten gibt es auch aus Neuruppin zu vermelden: In einem Gebäude der Ruppiner Kliniken konnten in dieser Woche etwa 60 Menschen untergebracht werden, die u.a. vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Die Kreisverwaltung hatte zuvor Betten organisiert und aufgebaut. Andreas Liedtke: "Wir möchten uns bei den Ruppiner Kliniken für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken. Flüchtlingshilfe ist eine große Kraftanstrengung und geht nur gemeinsam. Das ist bisher gut gelungen, auch zusammen mit den Kliniken."

Zuvor waren bereits in Lögow Wohnungen für Geflüchtete zur Verfügung gestellt worden. Auch hier sind mittlerweile die ersten Familien eingezogen. Nur noch drei von 18 Wohnungen sind frei.

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Hilfe für Geflüchtete haben, können sich gerne an die Hotline des Landkreises unter der Telefonnummer 03391 / 688 - 5034 wenden oder per e-Mail an asyl@opr.de.

Mitarbeitende der Kreisverwaltung halfen in den Wohnungen für die Geflüchteten. © Landkreis OPR
Mitarbeitende der Kreisverwaltung halfen in den Wohnungen für die Geflüchteten. © Landkreis OPR

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