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Frauen in der Politik sind noch immer die Ausnahmeerscheinung: Sie bilden zwar die Hälfte der Bevölkerung, nicht aber die Hälfte der Abgeordneten in den politischen Gremien. Das ist nicht nur auf Bundesebene der Fall, sondern auch im Kreistag Ostprignitz-Ruppin, in der Stadtverordnetenversammlung in Neuruppin und in den meisten anderen Gremien im Landkreis. Doch warum ist das eigentlich so? Und wie haben die Frauen, die dennoch politisch aktiv sind, ihren Weg wahrgenommen? Braucht es vielleicht doch die Quote, um mehr Frauen in die Politik zu bringen und damit aktiv an Entscheidungen zu beteiligen – vom Spielplatz vor der Tür über den Straßenbau um die Ecke bis hin zum Haushalt eines ganzes Kreises oder gar des Bundes?

Vier Politikerinnen und ein Politiker aus Ostprignitz-Ruppin berichten am Mittwoch, 11. Januar 2023, von 17.00 bis 19.00 Uhr im Museum Neuruppin, wie ihr Weg in die Politik aussah, welche Hürden es gab und wie wichtig ihnen mehr Frauen in der Politik sind. Organisiert wird die kostenlose Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Judith Melzer-Voigt, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Neuruppin, Ines Rehfeld, sowie dem Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg e.V.. In lockerer Runde wird es an diesem Tag um Frauen in der Politik, um steinige Wege und die Vereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie gehen. Mit dabei wird am 11. Januar Wiebke Papenbrock (SPD) sein. 2021 wurde sie in den Bundestag gewählt und vertritt dort die Interessen der Menschen aus ihrem Wahlkreis, zu dem Ostprignitz-Ruppin, die Prignitz und das Havelland gehören. Sigrid Nau (CDU) ist seit 2019 Kreistagsvorsitzende in Ostprignitz-Ruppin und leitet damit das höchste Gremium im Landkreis. Ina Muhß (SPD) saß viele Jahre lang im Brandenburger Landtag, ist Kreistagsabgeordnete und Mitglied der Stadtverordnetenversammlung von Wittstock/Dosse. Lysann Gutenmorgen (CDU) sitzt ebenfalls im Kreistag Ostprignitz-Ruppin und leitet außerdem ein Hotel. Einziger Mann in der Runde am 11. Januar wird Maximilian Kowol sein, ein junger Grünen-Politiker, der unter anderem im Kreistag, aber auch in der Neuruppiner Stadtverordnetenversammlung aktiv ist. Er wird seinen Blickwinkel einbringen.


Die Besucher:innen der Veranstaltung werden die Möglichkeit haben, den Teilnehmer:innen ihre Fragen zu stellen. 

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